Montag, 18. Februar 2013

Filmkritik: Ralph Reichts


Filmstart: 6. Dezember 2012
DVD-Start: 4. April 2013
Regie: Rich Moore

Deutsche Synchro:
Randale Ralph - Christian Ulmen
Vanellope von Schweetz - Anna Fischer
Fix-It Felix - Kim Hasper
Sergeant Tamora Jean Calhoun - Vera Teltz

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=mEpV8jG-2nM

Kurzinhalt:

Randale Ralph ist der Bösewicht aus dem Videospiel Fix-It Felix Jr. Doch nach nun bereits rund 30 Jahren des Bösewichtseins merkt Ralph immer mehr, dass ihm etwas im Leben fehlt. Ihm fehlen die Freunde und die Anerkennung. Denn obwohl er echt gut im kaputtmachen ist, so gibt es nur für Fix-It Felix Medaillen für das reparieren der Schäden. So entscheidet sich Ralph sein Spiel zu verlassen um in einem anderen Spiel eine Medaille zu gewinnen, um den Personen im eigenem Spiel zu zeigen, dass Ralph mehr kann als nur kaputt machen. Er hofft dadurch Freunde zu gewinnen, setzt durch das Gamehopping jedoch unwissentlich das Leben aller Personen im Spiel Fix-It Felix Jr. aufs Spiel.

Ein Bösewicht ist nicht immer auch ein böser Wicht


Als Bösewicht hat man es nicht leicht im Leben. So hat Ralph kaum Freunde und lebt auf einer Müllhalde, während all die anderen Charaktere aus seinem Spiel in Appartements wohnen und Parties feiern. So entschließt sich Ralph kurzer Hand aus seiner Rolle heraus zu brechen und will ein anerkannter Held sein. Da in Fix-It Felix die Heldenrolle bereits vergeben ist entschließt sich Ralph zum Gamehopping und versucht in anderen Spielen die Heldenrolle einzunehmen. Dabei passieren dem tollpatschigen Ralph so einige Missgeschicke. Sehr zum Leidwesen der Charaktere in den anderen spielen. Doch so viele andere Spiele besucht Ralph eigentlich garnicht. Neben Fix-It Felix Jr. besucht er lediglich noch Heroes Duty und Sugar Rush. Da habe ich mit mehr Gamehopping gerechnet.
Die meiste Zeit verbringt Ralph in Sugar Rush, wo er die kleine Vanellope kennenlernt. Vanellope möchte gerne Rennfahrerin sein und macht Ralph das leben ziemlich schwer.

Videospiele sind doof


Der Hintergrund bei Ralph Reichts ist wie man unschwer erkennen kann in der alten Videospielhöllenszene angesiedelt. Doch sollte das nicht der ausschlaggebende Punkt sein um zu sagen, dass Ralph Reichts nichts für einen ist. Denn Walt Disney typisch wird einem mehr geboten als Videospielhumor. Es geht um Freundschaft. Es geht darum Anerkennung zu bekommen. Mit Sicherheit werden Gamer viele kleine Details erkennen, die ein Nicht-Gamer übersehen wird und genau das macht diesen Film zu einem Familienfilm. Während die Kinder sich über das quietschbunte Gelände in Suger Rush inklusive der hibbeligen Vanellope erfreuen, werden die älteren sich an die alten Videospiele erinnern und die Kleinigkeiten entdecken.

Fazit:


Ralph Reichts ist ein wirklich schöngemachter Animationsfilm, bei dem Walt Disney vorallem auf das Charakterdesign geachtet hat. Die Charaktere sind vielseitig und jeder auf seine Art liebenswürdig. Trotz der unterschiedlichen Art der Figuren greift alles ineinander. Die Geschichte um Ralph ist toll erzählt und wird nicht nur Spielern gefallen. Ich selbst hatte eigentlich keinen Bezug zu den 3 Hauptspielen, die in Wreck it Ralph vorkommen und hab mich dennoch köstlich amüsiert und mit Ralph mitgefiebert, ob er es schafft bei den Bewohnern in seinem Spiel Anerkennung zu finden. Alles in allem ist Ralph Reichts ein typischer Animationsfilm, der einem die komplette Palette bietet. Etwas lustiges, etwas trauriges, etwas schönes und so weiter. Die deutsche Synchronisation ist wirklich sehr gelungen und die Stimmen passen zu den Figuren.

Von mir bekommt Ralph Reichts gute 7,0 von 10 möglichen Punkten.

Eure Meinung ist gefragt:


Habt ihr euch Ralph Reichts angesehen und wie fandet Ihr ihn? Seit ihr Gaming-Affine und denkt ihr, dass der Film eher etwas für Spieler ist?

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