Sonntag, 17. März 2013

Filmkritik: Hänsel und Gretel Hexenjäger

Informationen:


Kinostart: 28. Februar 2013
Länge 88 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Regie: Tommy Wirkola
Cast: Jeremy Renner, Gemma Arterton, Famke Janssen, Peter Stormare

Trailer: Hänsel und Gretel Trailer

Kurzinhalt:


Die Geschichte der Gebrüder Grimm um Hänsel und Gretel sollte jedem bekannt sein. Doch um die Geschichte zu vervollständigen setzt die Geschichte am Anfang an. Hänsel und Gretel werden von ihrem Vater in den Wald gebracht und ausgesetzt. Im Wald steht ein Zuckerhaus. In dem Zuckerhaus ist eine alte Hexe, die die beiden zum fressen gern hat. Hänsel und Gretel töten die Hexe und werden zu professionellen Hexenjägern. Als Berühmtheiten werden die beiden nach Augsburg gerufen, da ständig Kinder verschwinden. Das muss was mit Hexen zu tun haben und so machen sich die beiden frisch ans Werk den Spuk zu beenden.

Don't eat the F*%@ing Candy


Eine Weisheit, die vorallem schwache Gemüter vor dem Kinobesuch beherzigen sollten, denn Hänsel und Gretel lässt trotz FSK 16 Freigabe verschiedenste Körperteile durch die Gegendfliegen und das Blut nur so spritzen. Aber das passt irgendwo auch, denn wie sagt Hänsel so schön: "Nur eine tote Hexe ist eine Gute Hexe." Und wie wir alle wissen sind verbrennen und enthaupten die wirkungsvollsten Methoden um eine Hexe zum ableben zu bringen. So ist es nur mehr als konsequent dies dann auch auf der Leinwand in die Tat umzusetzen.

Der Film läuft in den Kinos in 3D. Eine perfekte Umsetzung der 3D Effekte gab es dann direkt im Intro. Doch für den Rest hätte man gut und gerne auf 3D verzichten können. Die Effekte sind teilweise sehr anstrengend. Das übliche bei rasanten Actionszenen und 3D. Ebenfalls schade ist, dass der Film verdammt vorhersehbar ist. Während die Akteure auf der Leinwand noch vollkommen auf dem Schlauch versteht man selbst bereits die Hintergründe und weiß genau was Sache ist. Nach einem guten Anfang hat mich der Film irgendwie verloren. Man könnte der sagen, der Zug ist mir vor der Nase weggefahren. Ich saß da und dachte mir, ok jetzt weiß ich warum eine menge Leute gesagt haben ich brauche mir den Film nicht ansehen. Doch dann kam (glücklicherweise) irgendwann der Punkt an dem es umschlug. Auf einmal baute sich trotz der Vorhersehbarkeit und anderen schwächen in mir eine Spannung auf. Plötzlich war ich drin und auch ich wollte die Hexen brennen sehen.

Fazit:


Hänsel und Gretel Hexenjäger ist wahrlich kein Meisterwerk. Man hätte hier einiges mehr rausholen können. Die Idee hinter dem Film ist grandios, die Umsetzung eher mittelmäßig. Ein Lob haben die Maskenbildner verdient, denn die Hexen sahen unglaublich schlecht aus. Also schlecht im Sinne von so sieht eine Hexe aus. Aufgrund der ganzen schlechten Kritiken, die der Film bekommen hat muss ich sagen, dass der Film besser als erwartet war.
Wer den Film noch nicht im Kino gesehen hat kann auf jeden Fall drauf warten bis er in der Videothek erscheint.

Von mir gibt es lediglich 55%

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